Mädchen und junge Frauen sind besonders gefährdet an Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Esssucht zu erkranken. Rund 5 Prozent der weiblichen Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren leiden an einer solchen Erkrankung.
Essstörungen entwickeln sich „schleichend“: Sie beginnen häufig mit Unzufriedenheit über das Körpergewicht bzw. mit einer Diät und können im Laufe der Zeit eine Eigendynamik entwickeln, bis sich alles nur mehr ums „Essen oder Nicht-Essen und das Körpergewicht“ dreht. Schwere Essstörungen können zu massiven gesundheitlichen Schäden und sozialen Problemen führen.
Je früher daher Betroffene und ihre Familien bereit sind, Unterstützung anzunehmen, umso besser und nachhaltiger sind die Erfolgsaussichten.
Man unterscheidet drei Arten von Ess-Störungen:
Woran erkenne ich ein gestörtes Essverhalten?
- Gedanken kreisen um Essen, Nicht-Essen, Figur, Gewicht
- Gestörtes Selbstbild, gestörte Körperwahrnehmung
- strenges Diäthalten
- Essanfälle
- Antriebsschwäche, Resignation, sich zurückziehen
- mehrmals tägliches abwiegen
- depressive Grundstimmung
- Einnahme von Entwässerungs-, Abführmitteln
- hoher Leistungszwang
- Weigerung, mit anderen zusammen zu essen
- Exzessive körperliche Betätigung
- Selbst herbeigeführtes Erbrechen nach dem Essen
Wenn du unsicher bist, ob dein Essverhalten in Ordnung ist, mach den Bodycheck. Die Auswertung gibt dir erste Hinweise und zeigt dir, was du tun kannst.
Klicke hier: Bodycheck – Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung