Jede Hautverletzung kann zu Infektionen führen. Um den Körper beim Heilungsprozess zu unterstützen, beachte folgende Punkte:
Tattoo
Die Schutzfolie um das Tattoo nach ca. 2 – 3 Stunden entfernen und die Tätowierung mit klarem Wasser (keine Seife / Duschgel verwenden!) abwaschen. Danach das neue Tattoo aber auf keinen Fall mit einem Handtuch abrubbeln!
Die Tätowierung konsequent mit Heilsalbe eincremen (3 - 6 Mal täglich). Das Eincremen muss während des gesamten Heilungsprozesses (ca. 2 bis 4 Wochen) durchgeführt werden.
Wichtig: keinesfalls kratzen! Auch wenn es juckt - Farbpigmente können so entfernt oder Narben gebildet werden.
Wenn du gerne Sonnenbäder nimmst, decke ein frisches Tattoo mit einem Handtuch ab.
Piercen
Nach dem Piercen darfst du für 24 Stunden kein Vollbad nehmen und 6 Tage lang nicht in Bäder gehen.
Frisch gepiercte Stellen dürfen nicht mit Seife in Berührung kommen.
Vermeide starkes Schwitzen - Bakterien könnten so in die Wunde kommen.
Verwende keine Salben. Dadurch wird ein Nährboden für Bakterien geschaffen.
Bei Brust- und Bauchnabelpiercings musst du wasserdichte Pflaster verwenden. Die Wunde ca. 3 mal täglich mit speziellen Mitteln (Octenisept) reinigen und desinfizieren.
Erneuere das Wundpflaster täglich. Spüle den Stichkanal und reinige den Schmuck mit Alkohol vor dem Wiedereinsetzen.
Nach ca. 4 bis 6 Wochen ist die Wunde verheilt. Die um die Wunde gebildete Haut ist aber erst nach etwa 6 Monaten so widerstandsfähig wie vor dem Piercen. Reinige deshalb dein Piercing regelmäßig und verwende nur geeigneten Schmuck, um Entzündungen vorzubeugen.