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JugendService des Landes OÖ
4021 Linz, Bahnhofplatz 1
Fon 0732 / 66 55 44
Fax 0732 / 77 20-216 330
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Risiken und Gefahren

Risiken und Gefahren

Bevor du eine Entscheidung triffst, die du später möglicherweise bereust und die nicht mehr so leicht rückgängig zu machen ist, informiere dich gut und nimm dir Zeit! Das Entfernen eines Tattoos ist kompliziert, schmerzhaft und sehr teuer und in manchen Fällen bleiben dauerhafte Verfärbungen der Haut zurück. Du solltest dir also vor dem Eingriff überlegen, ob du ein Tattoo auch ein Leben lang haben möchtest.

Achte darauf, dass alle deine Fragen genau beantwortet werden. Ein Profi wird dich auch nach Allergien und deinem allgemeinen Gesundheitszustand befragen und die Hygienevorschriften genau einhalten.

Gesundheitsrisiken

Bevor du dich zu einem Tattoo oder Piercing entscheidest, solltest du die Risiken für deine Gesundheit kennen:

  • Die Farbstoffe beim Tätowieren werden nicht von jedem gut vertragen. Abwehrreaktionen der Haut oder eitrige Entzündungen können die Folge sein.
  • Auch bei Henna – Tattoos (bleiben 1 – 4 Wochen) sind allergische Reaktionen nicht ausgeschlossen!
  • Bei der Verwendung alter oder kaputter Nadeln besteht die Gefahr von Verletzungen oder Vernarbungen.
  • Bei Missachtung der Hygienevorschriften können verschiedene Viruskrankheiten wie AIDS, Hepatitis oder Herpes Simplex übertragen werden.
  • Beim Piercing kann es vorkommen, dass das Schmuckstück vom Körper abgestoßen wird oder mit dem Gewebe verwächst. Bei solchen Komplikationen sollte das Piercing unbedingt entfernt werden!
  • Wenn es Hinweise auf bestimmte Krankheiten gibt (Diabetes, Hämophilie, HIV, Hepatitis, Ekzeme, Allergien,...) ist das Tätowieren / Piercen verboten!
  • Wenn du eine Geschlechtskrankheit hast, darf kein Intimpiercing gesetzt werden.
  • Blutspenden ist bis zu 1 Jahr nach dem Tätowieren/ Piercen nicht möglich.
  • Bei einem Nabelpiercing ist eine Laparoskopie (Bauchspiegelung) nicht mehr möglich.
  • Beim Piercing im Genitalbereich werden Eintrittspforten für HIV – Viren geschaffen.
  • Beim Brustpiercing besteht die Gefahr der Beeinträchtigung der Milchausflussgänge. Es sollte während der Schwangerschaft entfernt werden.



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Letzte Änderung am  23. Dezember 2011
Gepierctes Gesicht eines jungen Mannes
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