Einige sind echte Schlafmützen: Sie halten Winterschlaf.
Das machen zum Beispiel Igel, Fledermäuse und Siebenschläfer. Weil es im Winter kaum Futter gibt und Bewegung viel Energie kostet, schlafen sie einfach durch. Sie suchen sich einen sicheren Platz, kuscheln sich ein und schlafen monatelang! Ihr Herz schlägt langsamer, die Atmung wird ruhig, und sie verbrauchen wenig Energie.
Andere Tiere ruhen nur ein bisschen: Das nennt man Winterruhe.
Zum Beispiel der Dachs oder der Waschbär. Und auch das Eichhörnchen: Es kuschelt sich in sein Nest, schläft viel, steht aber immer wieder auf, um seine im Herbst vergrabenen Nüsse und Samen zu knabbern.
Dann gibt es Tiere, die in der Kälte erstarren: Sie fallen in die sogenannte “Winterstarre”.
Reptilien wie Eidechsen, Schlangen und Schildkröten zum Beispiel. Ihr Körper wird ganz kalt und sie bewegen sich nicht mehr. Sobald die Sonne im Frühling wieder wärmt, “tauen sie langsam auf” und werden wieder lebendig!
Aber nicht alle Tiere verkriechen sich! Manche bleiben aktiv!
Wie unsere Standvögel zum Beispiel. Meisen, Spatzen oder Amseln picken fleißig Samen und Insekten aus den Baumrinden.
Und im Bienenstock? Da wird kräftig gezittert! Die Winterbienen bilden eine Traube, zittern mit ihren Muskeln und halten so sich und die Königin warm.
Viele Tiere bekommen außerdem ein kuscheliges Winterfell. Füchse, Rehe und Hunde tragen dann ein besonders dichtes, flauschiges Fell, das sie wie eine natürliche Daunenjacke schützt.
Egal ob Schlafen, Zittern oder Fellwechsel – jedes Tier hat seine eigene geniale Strategie, um durch den Winter zu kommen. So schaffen sie’s alle, winterfit zu bleiben und bereit zu sein fürs nächste Frühjahr!
