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Unter der Lupe: Spinnen – unheimlich, aber auch schön!

Hast du das gewusst? Spinnen sind keine Insekten. Sie gehören zur Gruppe der Spinnentiere und haben acht Beine. Und: Es gibt mehr als 45.000 bekannte Spinnenarten. Expert:innen glauben aber, dass es rund 100.000 Arten gibt.

Spinnennetz mit Tautropfen

Es gibt sie überall: in dunklen Kellern, unter der Parkbank, im Gebüsch und im Spielezimmer. Auf der ganzen Welt gibt es tausende verschiedene Spinnenarten.
Viele Menschen haben Angst vor den Krabbeltieren, obwohl die allermeisten Spinnen für uns Menschen völlig ungefährlich sind. Erst auf dem zweiten Blick zeigt sich: Spinnen sind nützliche Tiere und auch unheimlich faszinierend. Sie sind wahre Künstler im Weben von Netzen und haben einzigartige Eigenschaften. 4youCard.Junior hat Antworten auf einige „Spinnen-Fragen“ Fragen für dich zusammengetragen. Im Anschluss kannst du ein kleines Wissensquiz machen. Für das richtige Lösungswort bekommst du ein cooles 4youCard-Armband zugeschickt.

Was fressen Spinnen?

Die meisten Spinnen ernähren sich von Insekten, manchmal auch von kleineren Spinnen. Dabei fangen sie ihre Beute mit Hilfe der gebauten Netze. Spinnen sind damit sehr nützliche Tiere, weil sie uns lästige Mücken und Fliegen fernhalten können. Auf der Speisekarte von größeren Spinnenarten, die vorwiegend in tropischen Gebieten leben, stehen auch Mäuse, Frösche, Eidechsen, Schlangen und Fische. Die Beute wird mit Spinnengift gelähmt oder getötet.

Haben Spinnen Augen und Ohren?

Bei den Ohren musst du lange suchen: Spinnen haben nämlich keine. Dafür haben die meisten dieser Krabbeltiere acht Augen. Trotzdem können sie keine klaren Formen erkennen. Spinnen müssen sich hauptsächlich auf ihren Tastsinn verlassen. Ihr Körper und ihre Beine sind mit vielen kleinen Härchen bedeckt. Mit diesen können sie feine Bewegungen in der Luft spüren und wahrnehmen, aus welcher Richtung Beute angeflogen kommt oder wenn ein Feind in der Nähe ist.

Warum klebt eine Spinne nicht in ihrem eigenen Netz fest?

Eine Spinne ist ein sehr cleveres Tier. Sie verwendet beim Bau ihres Netzes zwei verschiedene Arten von Fäden: trockene und klebrige. Läuft die Spinne über ihr Netz, bleibt sie immer auf den trockenen Fäden. Für den Fall, dass sie einmal daneben tritt, haben ihre Beine ölige Härchen, die sie vor dem Ankleben schützen.

Woher kommt der klebrige Faden?

Alle Spinnen haben im Hinterleib bis zu acht Spinndrüsen. Dort werden verschiedene Arten von Fäden hergestellt. Zum Beispiel Fangfäden oder Klebefäden oder Fäden, mit denen die Spinne ihre Beute einwickelt. Der Hinterleib besteht zudem aus winzigen Ausstülpungen, man nennt diese Spinnwarzen. Aus diesen presst die Spinne den Spinnstoff heraus. Das ist ein flüssiger Stoff, der an der Luft rasch zu Fäden erstarrt. Spinnenfäden sind echte Wunderfäden: sie reißen nicht, sind sehr dehnbar (ähnlich wie Gummi) und halten wirklich viel aus.

Bauen alle Spinnen Netze?

Nein, es gibt Spinnenarten, die keine Spinndrüsen besitzen und ihre Beute daher ohne Netze fangen. Zum Beispiel der Weberknecht: Er hält sich gerne im Garten auf und frisst Pflanzen und tote Tiere. Oder die Wolfspinne: Sie sehr schnell und kann ihre Beute erjagen. Springspinnen haben kräftige Beine. Zuerst pirschen sie sich lautlos an die Beute heran und springen dann blitzschnell darauf los.

Was machen Spinnen im Winter?

Wenn es draußen kälter wird, kommen Spinnen gerne mal ins Haus und in die Wohnung oder sie ziehen sich in den Boden und das Laub zurück. Dort können sie nicht austrocknen oder erfrieren. Bei anderen Spinnenarten, wie zum Beispiel bei der Kreuzspinne, sterben die älteren Spinnentiere. Nur die im Sommer geschlüpften Jungspinnen überleben in einem Kokon aus Spinnenseide, der von der Spinnen-Mama gebaut und sicher versteckt wurde.

Du weißt nun schon richtig viel über Spinnen. Probier doch mal das Quiz für echte Spinnen-Kenner!

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