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Vom Schäfchen bis zum Gewitterriesen - Was uns Wolken übers Wetter sagen

Du kennst das bestimmt: Du liegst in der Wiese und beobachtest den Himmel. Und dann siehst du plötzlich Wolken, die aussehen wie Schafe, Bären oder Elefanten. Hast du schon mal probiert, dir eine Geschichte mit diesen Figuren am Wolkenhimmel auszudenken? Tatsächlich können Wolken aber noch viel mehr: Sie sind Wetterboten. Wer ihre Formen und Farben etwas kennt, kann das Wetter besser einschätzen. Mach dich schlau!

Wolken werden nach ihrem Aussehen und nach ihrer Höhe unterschieden. Insgesamt gibt es zehn Wolkenarten, die in drei unterschiedlichen Höhen am Himmel vorkommen. Das kannst du dir wie drei Stockwerke vorstellen.  

Die häufigsten Wolken sind Haufenwolken. Sie sehen aus wie flauschige Wattebäusche. Sind sie klein und weiß, bringen sie meist sonniges Wetter. Wachsen sie aber zu riesigen Türmen heran, kann es kräftig regnen oder sogar gewittern.

Schichtwolken sind ganz anders. Sie bilden eine graue Decke am Himmel und verstecken die Sonne. Wir kennen sie alle in Form des Hochnebels. Aus Schichtwolken kommt oft Nieselregen oder Schneegrieseln.  

Hoch oben schweben Federwolken. Sie sehen aus wie feine Pinselstriche, befinden sich in acht bis zehn Kilometer Höhe und bestehen daher aus winzigen Eiskristallen. Tauchen viele von ihnen auf, kündigt sich häufig ein Wetterwechsel an.

Und dann gibt es noch die Schäfchenwolken. Sie sehen aus wie viele kleine Wollknäuel. Sind sie hoch oben und zahlreich, kann das ebenfalls ein Zeichen dafür sein, dass sich das Wetter bald verschlechtert.

Doch woher kommen Wolken überhaupt? Die Sonne erwärmt das Wasser in Meeren, Seen, Flüssen und Pfützen. Es verdunstet und steigt als unsichtbarer Wasserdampf nach oben. Dort ist es viel kälter. Der Wasserdampf verwandelt sich in winzige Wassertröpfchen oder Eiskristalle – und schon entsteht eine Wolke. Werden die Tröpfchen zu schwer, fallen sie als Regen, Schnee oder Hagel wieder auf die Erde.

Vielleicht hast du schon einmal die weiße Linie hinter einem Flugzeug entdeckt. Das ist ein Kondensstreifen. In großer Höhe ist die Luft eiskalt. Dort gefriert der Wasserdampf aus den Triebwerken zu winzigen Eiskristallen. So entsteht eine schmale Wolke. Je nach Wetter löst sie sich schnell auf oder bleibt noch lange am Himmel sichtbar.

Wichtiger Tipp! Trage immer eine Sonnenbrille beim Beobachten der Wolken, wenn es sehr hell ist. Schaue niemals direkt in die Sonne, da dies deine Augen schädigen kann.

Viel Spaß und Fantasie beim Beobachten wünscht dir die 4youCard.Junior!

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