Vielleicht hast du schon mal ein rosa Schweinchen aus Marzipan oder ein Germteig-Schweinchen gegessen?
Im Mittelalter konnte sich jeder glücklich schätzen, der ein Schwein besaß. Familien mit Schweinen hatten genug zu essen, weil die Tiere viele Ferkel bekamen. Man konnte die Tiere verkaufen und hatte dadurch viel Geld. Schweine gelten seither als Zeichen für Glück und Wohlstand.
Auch Marienkäfer sind ein Glückssymbol, weil diese kleinen rot-schwarzen Käfer Schädlinge im Garten fressen. Viele sagen, sie bringen auch Glück ins Haus und beschützen Kinder.
Wer eine dreifarbige Katze zuhause hat, soll besonders viel Glück haben. Diese Dreifärbigkeit kommt selten vor und daher nennt man sie auch “Glückskatzen”. Dem Aberglauben nach schützen sie das Haus vor Feuer und Unheil und Schiffreisende vor Unglücken durch Stürme oder Krankheiten.
Als "großer" Glücksbringer gilt besonders in Indien der Elefant. Wenn er seinen Rüssel hebt, dann ist das ein Wink des Glücks. In der indischen Religion des Hinduismus gibt es sogar einen Gott mit einem Elefantenkopf, der für Erfolg und ein gutes Leben steht.
Auch Fische - besonders der Karpfen - zählen zu den Glückstieren. Der Aberglaube besagt, dass eine Schuppe eines Karpfens im Geldbeutel Reichtum im neuen Jahr bringen wird.
Als “Vogel des Glücks” wird in Japan der Kranich gesehen. Zum einen, weil er ein Zugvogel ist und bei seiner Rückkehr Sonne und Wärme bringt. Zum anderen soll er Gesundheit und langes Leben schenken.
