Soziale Berufe

Jeden Tag mit Menschen zu tun haben, ihnen zuzuhören, sie beraten, pflegen und unterstützen. Keine leichte Aufgabe, aber eine, die Spaß macht, wenn du dich für Menschen interessierst.

Die Bedeutung der Sozialberufe ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Gestiegene Lebenserwartung, schwierige Alltagssituationen oder verstärkt auftretende Lebenskrisen erfordern gut ausgebildete Personen, die professionelle Hilfe und Unterstützung leisten.

Im sozialen Bereich gibt es nicht nur viele verschiedene Ausbildungen und Berufsfelder, sondern innerhalb dieser Berufsfelder auch unterschiedliche Berufe. Generell ist die Arbeitsmarktsituation in diesen Berufen gut und in Zukunft wird die Nachfrage noch steigen.

Waren es bisher vor allem weibliche Jugendliche, die sich für einen Sozialberuf entschieden, so interessieren sich zunehmend auch Burschen für diesen Berufszweig.

Was du für diese Berufe mitbringen solltest:

  • Bereitschaft, sich für andere einzusetzen
  • Teamfähigkeit
  • Geduld und Toleranz
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Abgrenzungsvermögen
  • Verantwortungsgefühl
  • Einfühlungsvermögen
  • Psychische Stabilität

 

Der Aufgabenbereich der Berufe umfasst:

Die Betreuung, Pflege, Information und Beratung von hilfesuchenden Menschen wie Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit Handicap, physisch und/oder psychisch kranke Menschen.

Zu diesen Berufen zählen helfende und unterstützende Tätigkeiten bzw. Pflege- und Therapieberufe. Berufliche Weiterentwicklung kann zu Tätigkeiten im Gesundheits- und Sozialmanagement oder bei Beratungseinrichtungen führen.

Gemeinsames Ziel der Sozialberufe ist es, hilfsbedürftigen Menschen das Leben zu erleichtern oder neue Perspektiven aufzuzeigen. Die Tätigkeiten reichen von Gesprächen über Animation bis hin zur Betreuung und Pflege. Die Arbeiten werden sowohl in Form von Wohnungsbesuchen (ambulant) als auch in Spitälern und Pflegeeinrichtungen (stationär) sowie in Beratungsinstitutionen ausgeübt. Möglichkeiten der Berufsausübung bestehen bei Einrichtungen und Institutionen der Behindertenhilfe, in medizinischen und therapeutischen Einrichtungen sowie im Gesamtbereich der Sozialverwaltung und des Sozialmanagements.

Bevor du dich für eine Ausbildung im Sozialbereich entscheidest, ist es sehr empfehlenswert ein freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren.

Tipp: Schau in deiner JugendService-Regionalstelle vorbei und lass dich zu deinen Möglichkeiten beraten!

Letzte Änderung am 15.02.2017 um 17:01 Uhr
Logo Erasmus+
Logo Jugendinfo
Logo Eurodesk
Logo Jugendportal
Logo EYCA
Logo Europäisches Jugendportal
Logo Erasmus+
Logo Jugendinfo
Logo Eurodesk
Logo Jugendportal
Logo EYCA
Logo Europäisches Jugendportal