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Wir sind für dich da!

Die Covid-Pandemie beherrscht seit fast zwei Jahren den Alltag und belastet das soziale Leben und die psychische Gesundheit. Wir sind da, um dich aktiv zu unterstützen und dir zur Seite zu stehen.
Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer
Jugend-Landesrat
Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer

Wenn es um die psychische Gesundheit geht, müssen wir mit Tabus brechen. Es ist wichtig, offen über Probleme zu sprechen und Hilfe dort anzubieten, wo sie gebraucht wird. Das ist unser Schwerpunkt in diesem Jahr.

Pandemie belastet

Druck und Stress und die damit verbundenen psychischen Erkrankungen sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen stark gestiegen. Ein Grund sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Jugend: Durch die Schutzmaßnahmen gibt es weniger Möglichkeiten, mit Stress umzugehen, es herrscht teilweise hoher Druck durch Homeschooling und mehr Zeit im Elternhaus bzw. mit den Geschwistern. Zudem wird viel mehr Zeit auf Social Media verbracht. Diese belastende Situation trägt wesentlich zu Einsamkeitsgefühlen, Panik- und Angststörungen bei.

Wenn die Energie ausgeht

Vielleicht kennst du das: Du fühlst dich schnell müde und erschöpft, bist gereizt, hast keine richtige Lust auf Dinge, die dir früher Spaß gemacht haben. Grübeln und Starren ins Handy gehört zum Tag dazu, Freundinnen und Freunde treffen immer weniger. Zu Hause herrscht dicke Luft, vielleicht gab es auch ein besonders negatives Ereignis in der Vergangenheit. 
Damit bist du nicht allein - und mit der richtigen Hilfe schaffst du es, mit dieser belastenden Situation besser umzugehen. Wende dich an Beratungsstellen oder sprich mit Menschen, die dir nahe stehen. Gerne ist das Team vom JugendService unterstützend für dich da. 

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Gesund aus der Krise

Wenn es dir psychisch nicht so gut geht und du beschließt, Hilfe von Expert:innen zu holen, kann es sein, dass du vor einem Dschungel von Angeboten stehst und manchmal mit längeren Wartezeiten konfrontiert bist.  

Das Angebot von „Gesund aus der Krise“ soll hierbei Abhilfe schaffen. Es richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 22 Jahre. Hierbei kannst du 15 kostenfreie (psychotherapeutische, klinisch-psychologische oder gesundheitspsychologische) Behandlungseinheiten in Anspruch nehmen. Die Behandlungseinheiten finden möglichst nahe an deinem Wohnort statt. 

Mehr dazu im Artikel "Gesund aus der Krise

 

Woran erkennt man psychische Belastung?

Viele Betroffene wollen sich nichts anmerken lassen, da sie sich schämen oder ihr Umfeld nicht belasten möchten. Genauer hinschauen solltest du jedenfalls, wenn du eine oder mehrere dieser Veränderungen bemerkst:  

  • sozialer Rückzug, Wortkargheit, In-Sich-Gekehrtsein
  • keine Lust zu nix mehr, auch nicht an Tätigkeiten, die früher begeisterten
  • dauerhafte Gereiztheit 
  • Angst vor bisher unproblematischen Situationen bis hin zu Panikattacken
  • Leistungseinbruch in Schule/Beruf, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Entwicklung von problematischem Essverhalten
  • selbstverletzendes Verhalten

Mehr dazu im Artikel "Psychische Belastung: Was tun?

Krieg in der Ukraine: Wie gehe ich damit um?

Wir werden mit Nachrichten, Bildern und Videos von zerstörten Gebäuden, Panzern und verängstigten, flüchtenden Menschen konfrontiert. Diese Bilder lassen wohl niemanden von uns kalt. Sie können Angst, Unruhe, Bestürzung und Gefühle von Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit erzeugen. Wie soll man damit umgehen?

  • Medienkonsum einschränken: Das große Ganze behältst du auch im Auge, wenn du dich einmal täglich informierst. 
  • Vermeide News-Ticker, bei denen in kurzen Abständen, häufig ungeprüfte Informationsschnipsel veröffentlicht werden.
  • Schau gut auf dich: Beschäftige dich mit anderen Dingen, mach etwas, das dir Freude macht, dich ein wenig ablenkt und dir gut tut.

Mehr dazu im Artikel "Krieg in Europa: Wie gehe ich damit um?"

Wohin kann ich mich wenden?

Rat auf Draht

Telefon-, E-Mail- und Chat-Beratung für Kinder und Jugendliche; Tel.: 147 Web: www.rataufdraht.at

Telefonseelsorge

Telefon-, E-Mail- und Chat-Beratung; Tel.: 142 Web: www.telefonseelsorge.at

Krisenhilfe Oberösterreich

Telefon- und E-Mailberatung sowie mobile Einsätze; Tel.: 0732 21 77 Web: www.krisenhilfeooe.at 

Podcast: TikTok, Instagram und der Selbstoptimierungswahn

Was bedeutet Digital Detox? Was machen die sozialen Medien mit uns? Wie akzeptiert man sich selbst? Jeder kennt die scheinbar perfekten, spontanen Schnappschüsse von Blogger*innen mit der perfekt gestylten Frühstücksbowl. Dass diese Postings meist viele Stunden an Vorbereitung brauchen und mehrere Bilder mit verschiedenen Posen gemacht werden, bedenken nur wenige. Wohin der Blick auch fällt, man wird permanent mit gewissen Selbstoptimierungsgedanken konfrontiert. Schöner, fitter, produktiver...eine Stimme, die immer flüstert „Sei du selbst, nur besser“. Psychologin Mag. Katharina Pascher klärt auf und gibt Tipps, wie man trotz Instagram Selbstakzeptanz für den eigenen Körper entwickelt.