Bewegung und Sport

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Sport wirkt sich auf Körper, Geist und Seele positiv aus. Bewegung stärkt Muskeln und Knochen und hält deine Blutgefäße gesund. Zudem wirkt sie im Gehirn wie ein natürlicher Stimmungsaufheller, ähnlich einer schwachen Droge: Glückshormone werden ausgeschüttet, dadurch wird Stress abgebaut und Angst reduziert.

Auch das Gehirn profitiert langfristig von regelmäßiger Bewegung. Die räumliche Vorstellungskraft und Konzentrationsfähigkeit verbessern sich deutlich. Die Gründe dafür sind noch nicht genau erforscht, sicher ist, dass bei körperlicher Betätigung das Gehirn stärker durchblutet und mit mehr Sauerstoff versorgt wird.

 

Du hast Lust dich zu bewegen und sportlich zu betätigen? Nichts leichter als das! Ausreden gibt es praktisch keine. Egal, ob Bouldern, Walken, Tanzen, Zumba, Laufen, Yoga, Klettern, Schwimmen, Boxen, Tennis oder Kraftsport etc., jede Sportart hat ihre Reize und es fällt oft schwer, die Richtige für sich zu wählen. Um die Auswahl etwas einzugrenzen, kannst du dir folgende Fragen stellen:


•    Möchtest du mit einer Gruppe Sport machen oder engt dich das eher ein?
•    Soll mehr das „Auspowern“ oder der Spaß im Vordergrund stehen?
•    Magst du deinen Sport in freier Natur ausüben?
•    Welche Art von Bewegung hast du als Kind gerne gemacht?


Viele Sportarten gibt es fast zum Nulltarif: Ballspielarten, Laufen, Schwimmen, Wandern.

Bist du eher an Trendsportarten wie Skaten, Klettern oder Beachvolleyball interessiert, gibt es in größeren Orten meist die notwendige Infrastruktur dazu. Erkundige dich bei den Sportvereinen, bei deiner Sportlehrerin bzw. deinem Sportlehrer oder am Gemeindeamt, welche Möglichkeiten es in deiner Nähe gibt.

Hast du einen Sportverein gefunden, der deine Wunschsportart anbietet, dann verabrede ein Probetraining. Dann kannst du gleich mitmachen und testen, ob dir die Sportart und Gemeinschaft gefällt.

Um sich regelmäßig zu bewegen, muss man übrigens kein Profisportler sein. Hier ein paar Ideen für mehr Action:

  • Erkläre Rolltreppe und Lift zur Sperrzone. Treppensteigen ist optimales Konditionstraining.
  • Falls du mit dem Bus zur Schule fährst: Steig' auf dem Rückweg einmal eine Station früher aus.
  • Langweiliger Sonntagmorgen? Rein in die Sportschuhe und raus in die Luft zum Joggen.
  • Eine Fahrradtour gemeinsam mit Freundinnen und Freunden und alles mit für das "Picknick im Grünen" kann Berge versetzen.
  • Fordere deine Freunde zu einem Wettschwimmen im nächsten Schwimmbad heraus.
  • Setze dir Ziele, was du bis wann erreichen möchtest. Manchmal ist eine Teilnahme an einem Bewerb ein guter Motivator.
  • In Fitness-Studios gibt es für Jugendliche besondere Preiskonditionen. Für viele gibt das Trainieren unter Anleitung den besonderen Kick.
  • Bewegung lässt die Kilos purzeln und trägt zur Fettverbrennung bei.

 

Bewegung hält gesund und schützt vor Krankheiten. Allerdings sollte nicht übertrieben werden – 1 Sporteinheit (60 min) täglich bei mittlerer Intensität (also so, dass bei der Bewegung noch gesprochen werden kann) ist absolut ausreichend.

Motivationstipps

  • Alleine überwindet man seinen „inneren Schweinehund“ nur schwer. Schnapp‘ dir deinen besten Freund oder die beste Freundin und geht es gemeinsam an. Macht euch zu Beginn fixe Tage pro Woche für das Training aus.
  • Gute Musik in den Ohren kann dich von der Anstrengung ablenken und mit dem richtigen Rhythmus geht alles gleich noch mal ein ganzes Stück leichter! ;)
  • Belohnen hilft auch in diesem Fall: Setz‘ dir ein erreichbares Ziel und belohne dich, wenn du es schaffst (kauf dir was Neues zum Anziehen, gönn‘ dir ein leckeres Essen oder schau dir einen guten Film an); Extrabelohnung, in Form von Glückshormonen, gibt es noch zusätzlich von unserem Gehirn, wenn das Ergebnis besser ausfällt als erwartet. Und Situationen, in denen wir uns gut fühlen, wollen wir wiederholen.
  • Je weniger Hürden zwischen dir und dem Sport stehen, desto weniger Motivation benötigst du, um dich zum Sporttreiben zu überwinden: Leg‘ dir das Sportgewand schon am Vorabend zurecht und stell‘ deine Sporttasche so hin, dass dein Blick in jedem Fall drauffällt, wenn du heimkommst.

Und noch etwas:
Egal, für welche Sportart du dich entscheidest, wesentlich ist, dass du Spaß an der Sache hast, weil das die beste Motivation ist, um dranzubleiben.

 

Letzte Änderung am 15.06.2018 um 13:51 Uhr
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