Wie viel Sport ist gesund?

Bursche, der auf einer Straße mit Skateboard fährt

Ist Sport Mord oder Aufputschmittel?
Bewegungsmuffel denken eher an Mord, denn sie haben die angenehme, aufputschende Wirkung von sportlicher Betätigung noch nicht ausreichend erfahren. Fit und gesund sein möchte jeder. Den inneren Schweinehund zu überwinden, gelingt dagegen nicht jedem so leicht. Wer regelmäßig Sport betreibt kann sich wiederum nicht vorstellen viel herumzusitzen und nicht in Bewegung zu sein.

Du hast Lust dich zu bewegen und sportlich zu betätigen? Nichts leichter als das! Ausreden gibt es praktisch keine.

Viele Sportarten gibt es fast zum Nulltarif: Ballspielarten, Laufen, Schwimmen, Wandern.
Bist du eher an Trendsportarten wie Skaten, Klettern oder Beachvolleyball interessiert, gibt es in größeren Orten meist die notwendige Infrastruktur dazu. Erkundige dich bei den Sportvereinen, bei deiner Sportlehrerin bzw. deinem Sportlehrer oder am Gemeindeamt, welche Möglichkeiten es in deiner Nähe gibt.

Hast du einen Sportverein gefunden, der deine Wunschsportart anbietet, dann verabrede ein Probetraining. Dann kannst du gleich mitmachen und testen, ob dir die Sportart und Gemeinschaft gefällt.

Um sich regelmäßig zu bewegen, muss man übrigens kein Profisportler sein. Hier ein paar Ideen für mehr Action:

  • Erkläre Rolltreppe und Lift zur Sperrzone. Treppensteigen ist optimales Konditionstraining.
  • Falls du mit dem Bus zur Schule fährst: Steig' auf dem Rückweg einmal eine Station früher aus.
  • Langweiliger Sonntagmorgen? Rein in die Sportschuhe und raus in die Luft zum Joggen.
  • Eine Fahrradtour gemeinsam mit Freundinnen und Freunden und alles mit für das "Picknick im Grünen" kann Berge versetzen.
  • Fordere deine Freunde zu einem Wettschwimmen im nächsten Schwimmbad heraus.
  • Setze dir Ziele, was du bis wann erreichen möchtest. Manchmal ist eine Teilnahme an einem Bewerb ein guter Motivator.
  • In Fitness-Studios gibt es für Jugendliche besondere Preiskonditionen. Für viele gibt das Trainieren unter Anleitung den besonderen Kick.
  • Bewegung lässt die Kilos purzeln und trägt zur Fettverbrennung bei.

Rein in die Laufschuhe!


Wer kennt es nicht, dieses Gefühl der Gemütlichkeit und das Verlangen, bei schlechtem Wetter auf der Couch zu bleiben. Doch je besser das Wetter ist, desto lieber halten wir uns draußen auf. Und spätestens, wenn die etwas zu eng gewordenen Jeans kneifen, merken wir, dass wir außer Form gekommen sind.

Darum hier ein paar kleine, aber feine Tipps, um deine Lauf-Motivation zu erhöhen:

• Alleine überwindet man seinen „inneren Schweinehund“ nur schwer. Schnapp‘ dir deinen besten Freund oder die beste Freundin und geht es gemeinsam an. Macht euch zu Beginn eures Lauftrainings zwei fixe Tage pro Woche aus, an denen ihr eine Runde joggt.

• Am besten ist es, mit Intervalleinheiten zu beginnen – dafür wechselst du 30 Minuten lang zwischen je ca. 3 Minuten zügigem Gehen und gemütlichem Laufen ab. Du wirst sehen, nach einiger Zeit werden dir diese Sequenzen leichter fallen und du kannst beginnen, kurze Strecken durchzulaufen.

• Gute Musik in den Ohren kann dich von der Anstrengung ablenken und mit dem richtigen Rhythmus läuft es sich gleich noch mal ein ganzes Stück leichter! ;)

• Belohnen hilft auch in diesem Fall: Setz‘ dir ein erreichbares Ziel und belohne dich, wenn du es schaffst (kauf dir was Neues zum Anziehen, gönn‘ dir ein leckeres Essen oder schau dir einen guten Film an); Extrabelohnung, in Form von Glückshormonen, gibt es noch zusätzlich von unserem Gehirn, wenn das Ergebnis besser ausfällt als erwartet. Und Situationen, in denen wir uns gut fühlen, wollen wir wiederholen.

• Je weniger Hürden zwischen dir und dem Sport stehen, desto weniger Motivation benötigst du, um dich zum Sporttreiben zu überwinden: Lauf‘ am besten von zu Hause aus weg, leg‘ dir das Sportgewand schon am Vorabend zurecht und stell‘ deine Laufschuhe so hin, dass dein Blick in jedem Fall drauffällt, wenn du heimkommst.

Tipp: Mittlerweile gibt es auch schon viele (kostenlose) Apps zum Herunterladen, die zum Beispiel deine Laufstrecke aufzeichnen, deine Geschwindigkeit messen, deine Schritte zählen etc. Damit hast du deine Leistung schwarz auf weiß und kannst sie sogar mit deinen Freunden teilen.

 

Und noch etwas:
Wenn Laufen auch nach dem zehnten Versuch doch nicht deine Sportart ist, dann probier‘ doch einfach etwas Neues aus: Badminton, Inline-Skaten, Fitnesstraining, Stand-up-Paddeln, etc. Egal, für welche Sportart du dich entscheidest, wesentlich ist, dass du Spaß an der Sache hast, weil das die beste Motivation ist, um dranzubleiben.

 


Facts:

  • Gute Laune: Sport wirkt sich auf Körper, Geist und Seele positiv aus. Bewegung stärkt Muskeln und Knochen und hält deine Blutgefäße gesund. Zudem wirkt sie im Gehirn wie ein natürlicher Stimmungsaufheller, ähnlich einer schwachen Droge: Glückshormone werden ausgeschüttet, dadurch wird Stress abgebaut und Angst reduziert.

  • Besser denken durch Sport: Auch das Gehirn profitiert langfristig von regelmäßiger Bewegung. Die räumliche Vorstellungskraft und Konzentrationsfähigkeit verbessern sich deutlich. Die Gründe dafür sind noch nicht genau erforscht, sicher ist, dass bei körperlicher Betätigung das Gehirn stärker durchblutet und mit mehr Sauerstoff versorgt wird.

  • Mit Maß und Ziel: Bewegung hält gesund und schützt vor Krankheiten. Allerdings sollte nicht übertrieben werden – Sporteinheiten von 30 bis 45 Minuten täglich sind absolut ausreichend.

Letzte Änderung am 03.08.2016 um 15:10 Uhr
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