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Gewalt hat viele Gesichter

Gewalt - egal, ob körperliche oder psychische Gewalt, Missbrauch oder Mobbing - ist immer Unrecht. Darüber zu sprechen bringt Erleichterung, auch wenn es schwerfällt. Im JugendService unterstützen wir dich dabei.
Mann hebt Faust gegen Kriminalität, Gewalt und Mobbing

Du bist von Gewalt betroffen?

Gewalt kann vieles bedeuten. Nicht nur körperliche Gewalt gehört dazu, auch psychische Gewalt ist nicht okay. Einige Beispiele für Gewalt sind:

  • Schlagen
  • körperliche Verletzungen 
  • Beschimpfungen 
  • Demütigungen 
  • Drohungen
  • Ignorieren
  • Vernachlässigen
  • sexueller Missbrauch 

Gewalt kann dir in der Familie, Schule, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit zustoßen. Sie kann in einer oder mehreren Ausprägungen vorkommen, oft sind die Übergänge fließend.

Gewalt ist niemals in Ordnung

Gewalt ist immer Unrecht, egal was du vorher getan hast. Wenn du Gewalt erfährst, bist du vielleicht völlig schockiert, schämst dich oder denkst, es wäre leichter so zu tun, als sei nichts passiert. Besonders, wenn du der Person, die dir körperlichen oder seelischen Schmerz zugefügt hat, vielleicht sogar einmal vertraut hast.

Sprich darüber!

Es ist alles andere als einfach sich jemandem anzuvertrauen, aber du wirst sehen - es bringt Erleichterung mit jemandem darüber zu reden!

Was kannst du tun?

Du wurdest Opfer von Gewalt und bist dir nicht sicher was du tun sollst? Es gibt Dinge, die du probieren kannst. Es gibt keinen „richtigen“ oder „falschen“ Weg, auf eine gewalttätige Situation zu reagieren. Manche Dinge sind je nach Situation nicht möglich.

Mach dir keine Vorwürfe!

Egal was du tust oder nicht tust – die Schuld liegt beim Täter oder der Täterin, nicht bei dir!

Dinge, die du probieren kannst, wenn du zum Beispiel geschlagen wirst:

Flucht

Wenn du die Möglichkeit hast, versuche, möglichst schnell zu entkommen.

Schütze dich!

Schütze, wenn du kannst, deinen Kopf und Oberkörper mit den Armen (halte z.B. die Arme vor dein Gesicht, wegdrehen).

Selbstverteidigung

Wenn es dir möglich ist, versuche dich zu wehren.

Mach auf dich aufmerksam

Schrei' um Hilfe und sprich direkt andere Personen an. z.B. „Sie! Mit der roten Jacke!... Rufen Sie die Polizei!“

Ruf die Polizei an

Wende dich an die Polizei unter der Telefonnummer 133. Auch wenn du nicht verletzt wurdest und durch Glück „heil“ davongekommen bist.

Diese und andere Beispiele findest du auch auf der Seite von Feelok. 

Du bist nicht schuld!

Nicht immer sind diese Dinge möglich! Mach dir keine Vorwürfe, wenn du davon nichts tun kannst – Gewalt ist nie Schuld des Opfers. Es kommt oft vor, dass ein Täter oder eine Täterin dem Opfer die Schuld gibt, dass es verprügelt werden „musste“. Häufig kommt dies vor, wenn sich Täter und Opfer kennen.

Lass dir helfen!

Wenn du von Gewalt betroffen bist oder warst, dann versuche Hilfe zu bekommen. Rede mit Freunden, Menschen, denen du vertraust oder mit einer Beratungsstelle.

Lass’ dir ruhig von einer Fachperson helfen. Oft sitzt der Schock tief und das Geschehene kommt dir im Alltag immer wieder in den Sinn. Hilfe in Anspruch zu nehmen ist mutig, nicht feige und manchmal die beste Entscheidung, um wieder in ein normales Leben zurückzukommen.

Wir helfen dir!

Beratung & Hilfe im JugendService

Wenn du Infos oder Beratung brauchst, melde dich direkt im JugendService in deiner Nähe oder nutze unsere Onlineberatung - kostenlos und anonym.

 

Du kannst dich außerdem an die österreichweite Hotline für gewaltbetroffene Kinder und Jugendliche: Tel. 0800/240268 (täglich von 8 bis 20 Uhr) wenden. Unter dieser Nummer bekommst du anonyme und kostenlose Unterstützung und Hilfe.

 

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