Springe zur Hauptnavigation Springe zur Targetnavigation Springe zur Suche Springe zu den Breadcrumbs Springe zum Inhalt Springe zum Footer

Cybermobbing – Alle Informationen

Mobbing, also das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen von Personen passiert leider immer öfter digital. Was du gegen Cybermobbing tun kannst und wie du richtig damit umgehst, erfährst du jetzt.
Internet-Mobbing oder Cyber-Mobbing

Was unterscheidet Mobbing von Cybermobbing?

  • Cybermobbing-Attacken können rund um die Uhr stattfinden. Was früher nach Schule oder Arbeit eine Pause hatte, ist wegen Internet und Smartphone ständig präsent.
  • Cybermobbing kann ein fast unbegrenztes Publikum erreichen. 
  • Das Internet vergisst nichts! Einmal ins Netz gestellt, lassen sich Gerüchte, Beschimpfungen, peinliche Fotos oder Videos kaum mehr entfernen.
  • Cyber-Bullys (also die Täterinnen und Täter) können meist anonym bleiben.
  • Durch die vielfältigen Möglichkeiten und die Geschwindigkeit des Internets können auf Attacken schnell Gegenattacken folgen. Aus Täterinnen und Tätern werden Opfer und umgekehrt

So erkennst du Cybermobbing

Gemeine Nachrichten

Wiederholtes Senden von beleidigenden und verletzenden Nachrichten in Chats, WhatsApp, SMS, etc.

Gerüchte

Verbreiten von Gerüchten bzw. Fake News über das Internet oder Messenger an einen großen Personenkreis

Privates wird weitergeleitet

Persönliche oder vertrauliche Informationen, Bilder oder Videos werden an andere weitergeleitet um das Opfer bloßzustellen

Ausgrenzung

Opfer werden von Aktivitäten wie Gruppenchats etc. ausgeschlossen

So kannst du dich wehren - 5 Tipps:

Laut einer Studie von EU-Kids-Online waren in Österreich Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren schon einmal Opfer, Täter oder Unterstützer beim Cybermobbing. Aber was tun als Opfer? 

Sichere Beweise

Informiere dich, wie du Kopien bzw. Screenshots von unangenehmen Nachrichten, Bildern oder Chats machen kannst. So kann dir schneller geholfen werden.

Sperre Nutzer, die dich belästigen

In den meisten Sozialen Netzwerken und Online-Diensten können unerwünschte Personen ganz einfach gesperrt werden. Meistens kannst du das über die Einstellungen machen. 

Melde Belästigungen

Nimm Belästigungen nicht einfach hin, sondern informiere umgehend die BetreiberInnen der Website.

Du bist im Recht

Niemand darf Fotos von dir ins Internet stellen, die dich bloßstellen, dich verspotten oder beleidigen. Cybermobbing kann für die Täterinnen und Täter übrigens ziemlich üble Folgen haben.

Unterstützung holen

Du musst da nicht alleine durch! Hol dir daher Hilfe bei einer Person, der du vertraust (Lehrer, Elter, Freunde etc.). Du kannst dich auch an das JugendService wenden. Wir unterstützen dich gerne. 

Du weißt nicht weiter?

Onlineberatung

Die anonyme, vertrauliche und kostenlose Onlineberatung des JugendService hilft dir bei deinen Fragen und Probleme weiter. Schreib uns.