Springe zur Hauptnavigation (1) Springe zur Targetnavigation (2) Springe zur Suche (3) Springe zu den Breadcrumbs (4) Springe zum Inhalt (5) Springe zum Footer (6)

Seelisches Wohlbefinden – einfach gut drauf

Du bist kein Kind mehr, aber auch noch nicht komplett erwachsen. Geht es dir auch so, dass du manchmal alles ziemlich schwierig findest? So viele Dinge verändern sich, sind im Umbruch... es ist kein Wunder, wenn du manchmal verunsichert bist. Was kannst du für dein Wohlbefinden und deine seelische Gesundheit tun? Wie du diese Phase gut meisterst und was du tun kannst, damit du gut drauf bist, erfährst du auf dieser Seite.
Silhouette einer Frau, die vor Sonneuntergang springt

Erwachsen werden: Achterbahn der Gefühle

Im Jugendalter tut sich unheimlich viel – du meisterst deine schulische oder berufliche Ausbildung und musst Entscheidungen treffen, die dein späteres Leben beeinflussen. Deine Freundschaften werden immer wichtiger, du willst auch etwas ohne deine Eltern unternehmen und selbstständig werden. 

Einerseits weißt du genau was du willst – andererseits kann es ganz schön überwältigend sein, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und mit den Konsequenzen von Entscheidungen konfrontiert zu werden.

Hinzu kommt, dass du dich vielleicht das erste (zweite, dritte) Mal verliebst, eine Beziehung eingehst - oder auch nicht. Und wie soll das eigentlich mit dem Sex funktionieren? Da erzählt schließlich auch jeder etwas anderes...

Sich selbst finden – aber wie?

Wer willst du sein und wo willst du hin? All das kann manchmal wirklich überfordernd sein. Das Gute ist – es geht anderen Jugendlichen in deinem Alter ganz genauso! Meistens merkst du das von außen nicht so wirklich, aber jeder und jede Jugendliche schlägt sich mit Fragen, Unsicherheiten und neuen Erfahrungen herum. Kein Wunder, dass deine Gefühle manchmal Achterbahn fahren. Du bist auf dem Weg, dich selbst zu finden. Aber – was hilft nun eigentlich weiter?

Ein wichtiger Punkt: reden. Mit Freunden oder Freundinnen, zum Beispiel. Die stecken ja schließlich in derselben Situation, da kannst du dich gut mit ihnen austauschen.

Aber auch mit deinen Eltern reden kann helfen! Du hast zwar vielleicht manchmal den Eindruck, als ob die überhaupt nicht wissen, was bei dir los ist – die Chancen stehen aber sehr hoch, dass sie selbst einmal in einer ähnlichen Situation waren – und diese schließlich überwunden haben! 

Oder du hast eine andere Vertrauensperson, in der Verwandtschaft oder auch in der Schule? Prima, dann vertraue dich ihm oder ihr ruhig an.

Resilienz – die psychische Widerstandsfähigkeit

Alle Menschen erfahren schwierige Situationen in ihrem Leben. Jedoch sind die Reaktionen und der Umgang damit ganz unterschiedlich. Wie kommt das?

Jeder Mensch hat unterschiedliche Risiko- und Schutzfaktoren im Leben, die sich auf den Umgang mit Herausforderungen auswirken.

Risikofaktoren

Risikofaktoren sind Dinge, die es wahrscheinlicher machen, zum Beispiel an einer Krankheit zu erkranken. Dazu gehören Dinge wie:

  • Vorerkrankungen
  • Stress
  • finanzielle Sorgen
  • ein geringer Selbstwert

Schutzfaktoren

Gleichzeitig gibt es noch die Schutzfaktoren, die helfen, negative Dinge abzuwehren oder besser mit ihnen umzugehen. Das sind zum Beispiel:

  • gute Beziehungen (familiärer Rückhalt oder gute Freundschaften)
  • körperliche Gesundheit
  • ein sicherer Arbeitsplatz
  • ein gutes Selbstbewusstsein 
  • positive Erfahrungen

Wie kommt es zu psychischen Erkrankungen?

Bist du in einer belastenden Situation, greifst du unbewusst auf deine Schutzfaktoren und Ressourcen zurück. Werden die Belastungen allerdings zu hoch und du kannst sie nicht mehr abwehren, so kann deine psychische Gesundheit beeinträchtigt werden. 

Das erklärt, wieso nicht alle Menschen in derselben Situation erkranken – manche haben einfach mehr Schutzfaktoren, auf die sie zurückgreifen können. Daraus kann man auch erkennen, dass du, wenn du psychisch erkrankst, nicht „selbst schuld“ daran bist. Es herrscht ein Ungleichgewicht an Schutz- und Belastungsfaktoren, das zu dieser Erkrankung beiträgt. In so einer Situation ist es wichtig, dass du dir Hilfe und Unterstützung von außen holst. So rekrutierst du sozusagen zusätzliche Ressourcen und stellst das Gleichgewicht wieder her.

Wir helfen dir weiter!

Du kannst die kostenlose und anonyme Onlineberatung des JugendService nutzen oder dich im JugendService in deiner Nähe beraten lassen!

Das könnte dich auch interessieren...