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Sexuell übertragbare Krankheiten

Sex – die schönste Nebensache der Welt! Um dich zu schützen musst du allerdings ein paar Dinge beachten. Zu sexuell übertragbaren Krankheiten oder Geschlechtskrankheiten zählen all jene Erkrankungen, die hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, zum Beispiel HIV. Lies weiter, Wissen schützt!
zwei Bananen an einer Tafel, eine Banane umarmt die andere

HIV – „Mir passiert das nicht...“

Hast du gewusst, dass zurzeit weltweit mehr als 38 Millionen Menschen, davon über 1,8 Millionen Kinder unter 15 Jahren, mit dem HIV-Virus infiziert sind?

Das heißt:

  • alle 13 Sekunden eine Neuinfektion,
  • jeden Tag 6.500 Neuinfektionen insgesamt und
  • jede Minute sterben 2 Menschen an Aids.

Aids entsteht als Folge einer HIV-Infektion und wird oft als die "Seuche" des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Entgegen mancher Vorurteile kann HIV jeden treffen und ist derzeit zwar behandelbar, aber noch nicht heilbar. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du dich vor einer Ansteckung mit dem HIV-Virus schützt. Schutz vor dem Erreger HIV und damit Aids ist dann gegeben, wenn

  • keine Samenflüssigkeit
  • keine Scheidenflüssigkeit
  • kein Blut

in den eigenen Körper bzw. in den Körper deines Partners oder deiner Partnerin gelangen.

HIV-Test

Solltest du einmal befürchten, dich angesteckt zu haben, suche einen Arzt oder eine Ärztin oder eine Aids-Beratungsstelle auf. 

Telefonische Beratung bieten die Aidshilfe und Jugendberatungsstellen an. Bei der Aidshilfe kannst du anonym und kostenlos (frühestens 12 Wochen nach dem Risikokontakt) einen HIV Antikörpertest machen lassen. Beraten lassen kannst du dich jederzeit!

Andere Geschlechtskrankheiten

Beim Geschlechtsverkehr kannst du dich aber nicht nur mit Aids anstecken, es gibt noch weitere sexuell übertragbare Krankheiten. Einige davon sind zwar heilbar, aber dennoch unangenehm. Dazu gehören:

  • Chlamydia
  • Pappiloma-Virus (= HPV - kann zu Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs führen)
  • Syphilis
  • Tripper
  • Hepatitis B

Die HPV-Impfung kann eine Ansteckung mit dem Pappiloma-Virus verhindern.

Welche Symptome?

Wenn du folgende Symptome bemerkst, könnte das auf eine Infektion hindeuten:

  • übelriechender oder eitriger Ausfluss
  • Brennen beim Urinieren
  • Juckreiz
  • Beläge
  • Bläschen
  • Schuppen an den Geschlechtsorganen

Bemerkst du solche Veränderungen, solltest du unbedingt einen Arzt, eine Ärztin oder eine spezifische Beratungsstelle aufsuchen! Diese Erkrankungen müssen behandelt werden und sind heilbar. Meist muss auch der Partner oder die Partnerin mitbehandelt werden.

Pilzinfektionen in der Scheide sind stark verbreitet und meist harmlos. Sie können zwar beim Sex übertragen werden, können aber auch im Körper der Frau von allein entstehen, z.B. nach der Einnahme von Antibiotika. Beim Frauenarzt oder der Frauenärztin bekommst du problemlos eine Salbe oder Vaginaltabletten zur raschen Behandlung.

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