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Als Au-Pair die Welt kennen lernen!

Du lebst als Au-Pair bei einer Gastfamilie, betreust dort die Kinder mit und hilfst bei der Hausarbeit. Klingt gut? Dann informiere dich über die unterschiedlichen Vor- und Nachteile und starte dein Abenteuer.
Au-Pair Mädchen mit Kinder, die Händchen halten und zur Schule gehen

Au-Pair: Worum geht es?

Wenn du zwischen 18 und 30 Jahre alt bist, ist ein Aufenthalt als Au-Pair eine gute Gelegenheit, Land und Leute kennen zu lernen, Erfahrungen in der Kinderbetreuung zu sammeln und ganz nebenbei auch noch deine Sprachkenntnisse zu verbessern.

Als Au-Pair

  • lebst du mit deiner Gastfamilie unter einem Dach
  • betreust für die Zeit deines Aufenthalts ein oder mehrere Kinder im Ausmaß von 20 - 45 Wochenstunden
  • hilfst bei leichten Tätigkeiten im Haushalt mit.

Im Gegenzug bekommst du von deiner Gastfamilie

  • freie Unterkunft und Verpflegung
  • Taschengeld (Höhe richtet sich nach dem Gastland)

Voraussetzungen

Je nach Zielland unterscheiden sich die Voraussetzungen, hier findest du einige der Wichtigsten:

  • Volljährigkeit
  • Nachgewiesene Erfahrungen in der Kinderbetreuung (z. B. Babysitten, Nachhilfe geben, Kindergartenpraktikum)
  • Bereitschaft zur Hausarbeit
  • Ärztliches Gesundheitsattest
  • Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis (Strafregisterauszug)
  • Zumindest Grundkenntnisse in der Sprache des Ziellandes
  • (Internationaler) Führerschein (in den USA verpflichtend, in Europa erwünscht)
  • 4 - 6 Monate Vorbereitungszeit

Passende Stelle finden?

Um abgesichert zu sein, empfehlen wir die Vermittlung über eine offizielle Au-Pair-Agentur. Gegen Bezahlung einer Gebühr bekommst du Unterstützung bei folgenden Punkten:

  • Hilfestellung beim Verfassen der Bewerbungsunterlagen
  • Unterstützung bei deinen Reisevorbereitungen
  • Berücksichtigung deiner speziellen Wünsche (Stadt/Land, Alter der Kinder etc.)
  • Ansprechperson vor Ort, Unterstützung bei Problemen
  • Ausführliche Informationen über Versicherungen, Familienbeihilfe, Visum
  • Begleitprogramm für Au-Pairs (Ausflüge, Au-Pair-Treffen, Freizeitaktivitäten)
  • Abschlusszertifikat

Du kannst aber auch auf Onlineplattformen selber nach einer Au-Pair-Stelle suchen. Beachte dabei aber, dass du dir den gesamten Aufenthalt dann selber organisieren musst. In den USA ist es illegal, ohne Agentur als Au-Pair zu arbeiten!

Versicherung und Familienbeihilfe

Für Au-Pair-Aufenthalte in Europa ist eine Mitversicherung bei deinen Eltern bzw. über deine Krankenversicherung (e-card) möglich. Darin sind aber keine Rückholkosten aus dem Ausland oder eine Haftpflichtversicherung enthalten. Au-Pair-Versicherungen übernehmen die Kosten für akute Krankheiten, Heimtransport, etc. und enthalten Haftpflicht- und Unfallversicherung.

Für die Zeit als Au-Pair besteht kein Anspruch auf Familienbeihilfe, ausgenommen kurze Au-Pair-Aufenthalte in den Sommerferien.

Sonderformen von Au-Pair

  • Teaching Assistent: Du verbringst ein paar Wochen bei einer Gastfamilie im Ausland, bekommst dort freie Unterkunft und Verpflegung und unterrichtest als Gegenleistung die Kinder der Familie etwa 15 Stunden pro Woche in Deutsch. (vor allem in Spanien, Italien und Frankreich, Mindestdauer beträgt 4 Wochen).
  • Infant Care: bei dieser Form betreust du Babys und Kleinkinder. Du brauchst dafür nachweisbare Erfahrungen in diesem Bereich.
  • Demipair: wenn du die Kinderbetreuung bei der Gastfamilie mit dem regelmäßigen Besuch von Sprachkursen verbinden möchtest (vor allem in Australien und Neuseeland).
  • EduCare: dies ist eine Möglichkeit, ein „Schnupperstudium“ (mindestens sechs Wochenstunden) mit der Kinderbetreuung in der Gastfamilie zu kombinieren.
  • Au Pair Professional/Au Pair Extraordinaire: wenn du schon pädagogische Vorkenntnisse, zum Beispiel durch deine Ausbildung besitzt, kannst du diese Form des Aufenthalts wählen.
Fragen?

Komm zum nächsten JugendService Infostore in deiner Nähe und lass dich kostenlos beraten!

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